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Integrität der Torfmoore um Danta di Cadore
"Danta2004" Life04 NAT/IT/000177 |
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Die fauna Das Ambiente der Torfmoore ist das ideale Habitat für eine recht reiche Mikrofauna, wie man sie in der Regel in allen Feuchtgebieten antrifft. Die zahlreichen Tümpel begünstigen die Entwicklung von Insekten, die sich entweder in einer aquatischen Larvenphase befinden oder aber ihr gesamtes Leben im Wasser verbringen. Auch für Amphibien sind die Torfmoore ein ausgesprochen wichtiger Ort, da einige Gattungen die Feuchtgebiete zur Reproduktion nutzen, da sie ihre Eier in den tieferen Tümpeln ablegen können. Unter den am meisten verbreiteten Arten sind die gemeine Erdkröte (Bufo bufo), der Bergfrosch (Rana temporaria) und der Alpenmolch (Triturus alpestris) zu nennen; auch auf eine mögliche Verbreitung der Gelbbauchunke (Bombina variegata) wurde hingewiesen. Im Naturschutzgebiet kann man zudem verschiedene Reptilienarten beobachten, wie etwa die lebendgebärende Eidechse (Zootoca vivipara), die Kreuzotter (Vipera berus) und wahrscheinlich auch die Glattnatter (Coronella austriaca), die alle von der reichhaltigen Nahrung dieser Feuchtgebiete angezogen werden. Die Vielschichtigkeit und die Dimension des Komplexes der Feuchtgebiete von Danta sowie die angrenzenden, großen Koniferenwälder fördern die Ansiedlung einer ausgesprochenem Vielfalt an Vögeln. Ansässig in der Gegend sind die Weidenmeise (Parus montanus), die Tannenmeise (Parus ater), die Haubenmeise (Parus cristatus) und der Waldbaumläufer (Certhia familiaris). Interessant auch die Präsenz des Schwarzspechtes(Dryocopus martius) und des Rauhfußkauzes(Aegolius funereus). Auch die Familie der Kleinsäugetiere ist recht stark vertreten. Die am weitesten verbreiteten Arten sind die gemeine Spitzmaus (Sorex araneus), die Zwergspitzmaus (Sorex minutus) und der Maulwurf (Talpa europaea). Hervorzuheben ist die Präsenz von Gattungen, die in allen Feuchtgebieten ihr ideales Habitat finden, wie etwa die Ackerwühlmaus (Microtus agrestis) und die Wasserspitzmaus (Neomys fodiens). Am Waldrand konnten Spezies wie Hirsche, Rehe, Alpenhasen (Lepus timidus) und Marder (Martes martes) beobachtet werden. Schließlich werden Ansiedlungen von Flattertieren, Kleinflattertieren, Baumschläfern (Dryomys nitedula), Bären (Ursus arctos) und Luchsen (Lynx Lynx) für möglich gehalten.
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