Die Regulierung des Wasserzustroms, welcher die Torfmoore versorgt, stellt einen wichtigen Faktor für die Erhaltung der Moore dar, da die Wasserzuführung das Überleben der verschiedenen Pflanzenspezies sowie die Sauerstoffversorgung des Nährbodens beeinflusst, indem sie die Voraussetzungen für die Bewahrung der für das Habitat typischen Bedingungen schafft. Eventuelle Veränderungen des Wasserzuflusses könnten negative Effekte auf die Vegetation haben, insbesondere auf einige Arten, welche keine Dürreperioden ertragen, unter anderen interessante Fragmente von Scorpidio-Utricularietumminoris, Rhynchosporetum albae, Caricetum limosae und Gruppen von Carex rostrata.
In der Gegend der Torfmoore von Danta scheint es trotz der leidlichen Stabilität des Zulaufs aus den Bächen, welche die Feuchtgebiete versorgen, ratsam, einige Eingriffe zur Regulierung des Wasserflusses vorzunehmen, welche auch das Verlegen von kleinen hydraulischen Anlagen und die Schaffung und Erhaltung von niedrigen Dämmen einschließen sollten, um so den Wasserfluss zu orientieren und die Wiederherstellung der Bedingungen größerer Hydrophilie, wie sie vor den Eingriffen zur Trockenlegung existierten, zu garantieren.
Diese Gefährdung kann in den Gebieten, die besonders von der Wasserversorgung abhängig sind, einen noch stärkeren Einfluss haben. Unter diesen befindet sich ein besonders sensibles Gebiet im Torfmoor von Val Ciampo, unterhalb der talwärts führenden Straße, wo wir ein Netz von kleinen, aber malerischen Tümpeln vorfinden, welches die Vorraussetzungen für die Entstehung eines Torfmoors im Zwischenstadium bietet, in welchem zahlreichen Gemeinschaften von Torfmoos und, unter anderem, Drosera longifolia und Rhynchospora alba, präsent sind. |